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Dr. Christoph G. Schmidt

  • 1973 geb. in Braunschweig
  • Studium der Vor- und Frühgeschichte, Klassischen Archäologie, Christlichen Archäologie/Byzantinischen Kunstgeschichte und Medienwissenschaften an der Philipps-Universität Marburg
  • 2003 Magisterabschluss: „Hölzerne Brunnenverschalungen des 1. Jahrtausends n. Chr. in Deutschland – Typologie, Chronologie, Bautechnik und Verbreitung“
  • 2014 Promotion an der Christian-Albrechts-Universität Kiel: „Vorbild Feind? Der mitteldeutsche Fundplatz Frienstedt. Germanische Elite unter römischem Einfluss.“
  • Außenstelle Speyer der Landesarchäologie Rheinland-Pfalz
  • Montanarchäologisches Projekt Dürrnberg bei Hallein, Österreich
  • Wissenschaftliche Baugrund-Archäologie e.V., Marburg
  • Landesamt für Archäologie mit Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens in Weimar
  • Ostfriesische Landschaft Aurich
  • Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie, Schloss Gottorf, Schleswig
  • Museen des Landkreises Gifhorn
  • Sozial- und Mentalitätsgeschichte
  • Inszenierung von Macht und Identität
  • Holzobjekte in der Archäologie
  • Landschaftsgenese: Umwelt und Mensch in gegenseitiger Prägung
  • Musik- und Religionsforschung
  • Schiffbau und Seefahrt
  • Bein zu Bein, Blut zu Blut. Spuren germanischer Religion für den mitteldeutschen Raum zur Zeit der Spätantike und der Völkerwanderung. In: F. Koch-Heinrichs, Germanen in der Lausitz. Begleitband zur Ausstellung im Museum der Westlausitz Kamenz (Kamenz 2014).
  • Zwei hervorgehobene Bestattungen des Horizontes Haßleben-Leuna auf dem mitteldeutschen Fundplatz Frienstedt, Kr. Erfurt. In: Abegg-Wigg/N. Lau (Hrsg.), Kammergräber im Barbaricum – Zu Einflüssen und Übergangsphänomenen von der vorrömischen Eisenzeit bis in die Völkerwanderungszeit. Internationale Tagung, Schleswig, 25.–27. November 2010. Schriften des Archäologischen Landesmuseums Ergänzungsreihe Bd. 9 (Neumünster 2014) 241-256.
  • Der Rohling eines silbernen Halsringes aus Dienstedt (Ilm-Kreis). In: H. Pöppelmann, K. Deppmeyer, W.-D. Steinmetz (Hrsg.), Roms vergessener Feldzug: Die Schlacht am Harzhorn. Veröffentlichungen des Braunschweigischen Landesmuseums 115 (Braunschweig 2013) 148.
  • Germanische und andere Götterbilder aus Oberdorla. In: H. Pöppelmann, K. Deppmeyer, W.-D. Steinmetz (Hrsg.), Roms vergessener Feldzug: Die Schlacht am Harzhorn. Veröffentlichungen des Braunschweigischen Landesmuseums 115 (Braunschweig 2013) 161.
  • Frienstedt, Kr. Erfurt – Zufällige Lebensbilder einer germanischen Oberschicht des dritten Jahrhunderts. In: B. Ludowici (Hrsg.), Individual and Individuality? Approaches toward an Archaeology of Personhood in the first Millenium AD. Neue Studien zur Sachsenforschung 4 (Hannover 2013) 169-176.
  • C. G. Schmidt, R. Nedoma, K. Düwel, Die Runeninschrift auf dem Kamm von Frienstedt, Stadt Erfurt. Die Sprache 49, 2010/2011 (2012) 123-186.
  • Prunk und Fürstengräber der jüngeren römischen Kaiserzeit in Mitteldeutschland. In: G. Eggenstein (Hrsg.), Vom Gold der Germanen zum Salz der Hanse. Früher Fernhandel am Hellweg und in Nordwestdeutschland (Bönen 2008) 109-114.
  • Krieger, Kessel und ein Löwe. Archäologie in Deutschland 6, 2005, 61.
  • Mythen, Holz und Menschenopfer. Spuren heidnischen Kultes in Thüringen. In: Eidam, H. (Hrsg.), Bonifatius: Heidenopfer - Christuskreuz - Eichenkult. Begleitband zur Ausstellung im Stadtmuseum Erfurt (Erfurt 2004) 9-36.
  • Im Machtbereich der Merowinger. Politische und gesellschaftliche Strukturen in Thüringen vom 6. bis 8. Jh. In: Eidam, H. (Hrsg.), Bonifatius: Heidenopfer - Christuskreuz - Eichenkult. Begleitband zur Ausstellung im Stadtmuseum Erfurt (Erfurt 2004) 39-56.

Im Druck:

  • Totengedenken und Identität bei der jüngerkaiserzeitlichen Elite der Gruppe Haßleben-Leuna am Beispiel des Fundplatzes Frienstedt. Neue Studien zur Sachsenforschung 7. Tagungsband des 66. Internationalen Sachsensymposion „Sächsische Leute und Länder – The Naming and Localisation of Group-Identities in the first Millenium  AD“, Leipzig 2015.

In Vorbereitung:

  • Strukturelle Beobachtungen zur Datierung, Herkunft und politischen Bedeutung von Ortsnamen mit der Endung „-leben“ im mitteldeutschen Raum. Veröffentlichung des auf der Sitzung der AG Slawisches Mittelalter 2014 in Berlin gehaltenen Vortrags in erweiterter Form.