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Was für ein toller Tag!

Am Nachmittag des 5. Mai war sie erstmals zu sehen und zu erleben: die neue interaktive Ausstellung

zur friesischen Geschichte, Kultur und Sprache in Bredstedt. Eröffnet wurde das Nordfriisk Futuur vom Beauftragten der Bundesregierung für die nationalen Minderheiten, Dr. Bernd Fabricius, gemeinsam mit Kreispräsident Heinz Maurus. Gekommen waren unter anderen Vertreter des Bundestages, der Landesregierung, des Kreises Nordfriesland und der Universitäten.

Die Mittel für die neue Ausstellung im Umfang von rund 300 000 Euro erhielt das Nordfriisk Instituut vor allem von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Weitere Förderer waren Professor Dr. Frederik Paulsen, die Hagemann-Stiftung sowie die Fielmann AG. Der von der Interessengemeinschaft Baupflege gestaltete Ausstellungsteil wurde dankenswerterweise gefördert durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie die Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein.

Der moderne Erweiterungsbau als solcher wurde bereits 2015 eröffnet. Im Keller befindet sich nun die Schatzkammer des Instituts, ein klimatisiertes Magazin für die über Jahrzehnte zusammengetragenen Sammlungen, historischen Fotografien und wertvollen Dokumente. Im Saal darüber werden nun Themen dargestellt, die wesentlich zur Identität der Nordfriesen beitragen. An der Gestaltung war das gesamte Team des Nordfriisk Instituut beteiligt. Über Jahre wurden die Inhalte entwickelt, wurde erörtert, wie man die Aufmerksamkeit des Besuchers nicht überstrapaziert, die Themen ansprechend, pointiert und doch nicht zu vereinfachend darstellt, wo man Bewährtes aufgreift und wo Originelles versucht. Ein Museum mit vielen Originalstücken sollte es nicht werden, aber auch keine rein digitale Präsentation. Die in zahlreichen Details überraschende Gestaltung übernahm die Firma gwf-Ausstellungen aus Hamburg; es entstand eine Ausstellung, die Inhalte nicht nur als Text und Bild präsentiert, sondern durch die besondere Form der Darstellung einprägsam werden lässt.