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Sylt, das Blumenmädchen und der Damm

Vor 95 Jahren wurde der Hindenburgdamm fertiggestellt. Der NDR hat dieses Jubiläum zum Anlass für einen Film genommen, der in bewährter Weise historische Information, Originalaufnahmen und Interviews mit Spielszenen und animierten Sequenzen kombiniert. Dr. Claas Riecken, Historiker am Nordfriisk Instituut, hat das Team dieser „Dokufiction“ fachlich beraten, Hubertus Meyer-Burckhardt führt als Moderator durch den Film.

Der Bau des künstlichen Damms durch die Nordsee war keineswegs unumstritten – und vor allem die Gezeiten und das Wetter erschwerten die Arbeiten und machten aus der geplanten Bahnstrecke die damals größte Baustelle Europas. Die NDR Dokumentation „Sylt, das Blumenmädchen und der Damm“ nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer jetzt mit auf eine historische Entdeckungsreise rund um den Damm. Für die Spielszenen standen u. a. Charles Brauer, Nicolas König und Bernhard Bettermann vor der Kamera. Hauptfigur der Dokumentation ist das „Blumenmädchen“ aus dem Titel, die kleine Karin. Die noch lebende Zeitzeugin hatte als Kind den Bau des Damms erlebt – und seinem Namensgeber, dem damaligen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg, bei der Eröffnung der Strecke einen Blumenstrauß überreicht. Sowohl ihr Leben als auch das vieler anderer Sylter wurde vom Damm entscheidend geprägt.

Am Sonnabend, 2. Juli, wird „Sylt, das Blumenmädchen und der Damm“ unter Anwesenheit von Hubertus Meyer-Burkhardt und weiteren Gästen in der Kinowelt Sylt in Westerland uraufgeführt. Tickets für die Vorstellung werden ausschließlich verlost. Wer bei der Preview vor Ort sein möchte, kann unter NDR.de/preview an dem Gewinnspiel teilnehmen. Einsendeschluss ist der 27. Juni 2022, um 12.00 Uhr. Im NDR-Fernsehen wird die Dokufiction am Donnerstag, 7. Juli, um 20.15 Uhr gesendet.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.ndr.de