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Gute Zeiten für das Nordfriisk Instituut

Die Mitgliederversammlung des Vereins Nordfriesisches Institut am 11. Mai in Bredstedt zeigte, dass man im Nordfriisk Instituut inhaltlich, finanziell und personell gut aufgestellt ist. Zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik und Kultur waren zugegen, darunter die Bundestagsabgeordnete Gyde Jensen, die Landtagsabgeordneten Lars Harms und Kay Richert sowie Nordfrieslands Kreispräsident Heinz Maurus. Seit Sommer 2018 ist der Archäologe Dr. Christoph G. Schmidt Institutsdirektor. Er hielt einen allgemeinverständlichen Vortrag über einen Kamm aus dem 3. Jahrhundert, der bei archäologischen Ausgrabungen im thüringischen Frienstedt gefunden wurde und auf dem eine westgermanische Runeninschrift zu sehen ist. An deren Erforschung hatte sich Schmidt beteiligt. Der Fund der Inschrift gilt als wissenschaftliche Sensation, denn sie ist der Beweis, dass es das Westgermanische, eine Vorstufe des heutigen Deutschen, Englischen und Friesischen, tatsächlich gegeben hat.  

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Zum 50jährigen Jubiläum von Maike Lohse werden Blumen von Inken Völpel-Krohn überreicht. 

Foto: Christoph G. Schmidt