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Dachbodenfunde, Sprachwandel, Dörte Hansen, alte Handschrift

Auf ihrem Dachboden hat die Friisk Foriining zwei Schätze der friesischen Bewegung von 1948 gefunden und sie dem Nordfriisk Instituut übergeben: einen Film und eine Friesenfahne nach dänischem Vorbild, Gold-Rot-Blau als Kreuzfahne. Was es damit auf sich hat, erläutert Claas Riecken.

Derselbe Autor berichtet über ein 400-seitiges Gästebuch, das von 1834 bis 1888 in Wirtshäusern bei Enge und Leck am alten Ochsenweg geführt wurde: das Ranzelberger Gästebuch ist handgeschrieben und stellt eine kulturhistorische Quelle dar, die jetzt ins Archiv des Instituts gelangt ist.

Die Schriftstellerin Dörte Hansen, der 2015 ein literarischer Raketenstart mit „Altes Land“ gelang, hat ihren zweiten Roman vorgelegt: „Mittagsstunde“. Der spielt in Hansens Heimat Nordfriesland und wird vom Literaturkritiker Ernst-Jürgen Walberg unter die Lupe genommen.

Der frühere Direktor der Fryske Akademy im westfriesischen Leeuwarden, Hanno Brand, stellt neue Wege zur Erhalt der friesischen Identität vor: man sollte sich der Modernisierung der friesischen Sprache nicht verschließen, ist seine Meinung.

Der Beauftragte der Bundesregierung für Minderheiten, Bernd Fabritius (CSU), kommt im Interview zu Wort. Sein Amt trat der Münchner im April 2018 an. Wie sein Eindruck von den Friesen ist, lässt er sich entlocken.

Aktuelle Berichte und Buchhinweise runden „Nordfriesland“ 204 ab. Das Heft umfasst 32 Seiten, kostet 3,00 Euro und ist erhältlich über den Buchhandel oder direkt beim Nordfriisk Instituut.